Wir gratulieren den neu Gewählten und bedauern die niedrige Wahlbeteiligung

Am 7. Mai fanden im Westerwaldkreis insgesamt vier Verbandsbürgermeisterwahlen und die Landratswahl statt. Bei letzterer wurde der amtierende Landrat Achim Schwickert als einziger Kandidat klar im Amt bestätigt, auch in den Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Wallmerod gewannen die beiden jeweils alleine zur Wahl stehenden Kandidaten Becker (Höhr-Grenzhausen) und Lütkefedder (Wallmerod) mit großer Mehrheit. In der VG Montabaur gewann der CDU-Kandidat Ulrich Richter-Hopprich mit knapp 60 %, in Bad Marienberg dagegen entschied SPD-Mann Andreas Heidrich die Wahl mit ebenfalls 60 % für sich. „Wir gratulieren allen neu gewählten Amtsträgern herzlich und wünschen ihnen in ihrer neuen Aufgabe viel Erfolg und gutes Gelingen“, erklärt der Vorsitzende der Jusos Westerwald, Konstantin Wirth, dazu. Besonders habe man sich natürlich über den Sieg der SPD in Bad Marienberg gefreut, so Wirth. Doch nicht nur Andreas Heidrich, sondern auch dem unabhängig angetretenen Parteikollegen Harald Birr aus Montabaur sei Respekt zu zollen: „Klar hätten wir uns für ihn ein noch besseres Ergebnis gewünscht, aber 36 % sind in der VG Montabaur für einen Kandidaten jenseits der CDU schon ein großer Erfolg. Das wäre ohne den engagierten Wahlkampf, den er geführt hat, nicht möglich gewesen!“, betont Jonas Adler, stellvertretender Juso-Vorsitzender und Mitglied in Birrs Wahlkampfteam. Die Jusos bedauern allerdings, dass bei allen fünf Wahlen die Wahlbeteiligung erschreckend niedrig geblieben war. „Zwar ist insbesondere bei einer Wahl mit nur einem Kandidaten der Ansporn geringer, ins Wahllokal zu gehen und seine Stimme abzugeben, aber Wahlbeteiligungen von 30-40 % sind nichtsdestotrotz enttäuschend“, so David Olberts, Wirths Co-Vorsitzender. Auf kommunaler Ebene würden so viele wichtige Entscheidungen getroffen, die unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger hätten, dass es eigentlich fatal...

Happy Women’s Day!

Seit mehr als 100 Jahren findet, auf damalige Initiative sozialistischer Organisationen hin, weltweit am 08.März der Internationale Frauentag statt. Auch wir Jusos setzen unseren Kampf für eine tatsächliche Gleichberechtigung und für Frauenrechte fort. Zeitgleich stellen wir uns jeglicher Diskriminierung von Frauen und Mädchen sowie jeglicher Art von Sexismus, Gewalt und Ausgrenzung gegenüber Frauen und Mädchen entschlossen entgegen. Eigentlich sollte mensch erwarten, dass sich dieser Kampf im 21. Jahrhundert erledigt haben sollte, aber das Frauenwahlrecht und die Gleichberechtigung im Grundgesetz sind nichts weiter als historische Etappenerfolge. Diese zu verteidigen und immer noch existierende Benachteiligungen von Frauen und Mädchen in unserer Gesellschaft zu bekämpfen ist unsere Aufgabe. Dazu zählen für uns Jusos: Die sogenannte Gender Pay Gap – Frauen verdienen in der Deutschland pro Stunde durchschnittlich 21% weniger als Männer. Hier hat die Bundesregierung auf Initiative der SPD das Entgeltgleichheitsgesetz für mehr Transparenz auf den Weg gebracht. Mit Martin Schulz als Bundeskanzler wollen wir ab September noch weitere Fortschritte initiieren, die mit der männerdominierten Union nicht machbar sind! Fast jede zweite Frau ist Opfer männlicher Gewalt (körperlicher und/oder sexueller Art). Der Kampf gegen jedwede Art von Gewalt gegenüber von Frauen ist ein wichtiger Punkt unserer Arbeit. Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, die oftmals schlecht abgesichert sind und in Teilzeit ausgeübt werden, betreffen Frauen. Wir setzen uns für gute Arbeitsbedingungen in weiblich dominierten Berufen ein! In Führungspositionen deutscher Unternehmen sind Frauen kaum zu finden. Hier möchten wir mit einer festen Quote oftmals besser qualifizierte Frauen in die Vorstände befördern und männliche Netzwerke...

Unsere Nachricht an das JUFO

Sehr geehrtes Jugendforum Politik, Sehr geehrter Herr Kessler,   mit Verwunderung haben wir zur Kenntnis genommen, dass Sie am Tag des geplanten Jufos am Konrad-Adenauer-Gymnasium in Westerburg die Nachricht verbreitet haben, dass wir als Jusos im Westerwaldkreis nicht am Jufo teilnehmen würden. Sie bestanden sogar mit Nachdruck darauf, dass diese Nachricht so oft wie möglich geteilt werden sollte.  Bei dieser Behauptung handelt es sich um eine Falschbehauptung/Lüge.  Wahr ist, dass wir den Ausschluss des JA-Diskutanten gefordert haben, aber jedoch nie gegenüber Ihnen oder anderen unsere Teilnahme davon abhängig gemacht haben.    Daher unsere Nachfrage an Sie:  Mit welchem unserer Vertreter*innen haben Sie Kontakt aufgenommen und von wem unserer Vertreter*innen haben sie unsere Absage erhalten?    Falls Sie die falsche Nachricht über irgendwelche Dritte,  die keinerlei Befugnis zur Fürsprache für uns besitzen, erhalten haben, fordern wir von Ihnen: Kontaktieren Sie die Personen, an die Sie diese Nachricht verbreitet haben nochmals, und korrigieren Sie ihre Aussage bzgl. unserer nicht getätigten Absage. Wir wissen von der Sprachnachricht, die sie vielfach verbreitet haben.    Wir zeigen uns zutiefst erschrocken von Ihrer Unprofessionalität, durch die Sie folglich „Fake News“ bezüglich der Jusos Westerwald verbreiten.  Diese Unprofessionalität hat sich zuvor schon durch die Einladung eines „Rechtsaußen“ zur Diskussionsrunde und dem Kontaktabbruch mit einem unserer Vorsitzenden verdeutlicht. Die Unprofessionalität bei Organisation und Durchführung Ihrer Veranstaltungen bedauern wir zutiefst, da wir von dem Format einer Talkrunde politischer Jugendorganisationen bis jetzt überzeugt waren. Sollten wir bis 03.02.17 von Ihnen keine Rückmeldung erhalten, behalten wir uns weitere öffentliche Schritte vor, um gegen Falschbehauptungen Ihrer Seite vorzugehen.    Mit freundlichen...

„Jugendforum Politk“ in Westerburg – Wir diskutieren mit!

Am 26.01.2017 findet um 19:00 Uhr das Jugendforum Politik am Konrad Adenauer Gymnasium in Westerburg statt! Beim JuFo handelt es sich um ein Debattevent im US-amerikanschen Stil, bei dem Vertreter*innen politischer Jugenorganisationen diskutieren. Für uns Jusos aus dem Westerwaldkreis wird Jonas Adler auf dem Podium sitzen und mitdiskutieren! Die Getränke werden während der Veranstaltung frei sein.👌🏻🍾🍹 Die Themen an diesem Abend werden „Deutscher Nationalstolz“ und der Islam sein. Moderiert wird die Debatte vom Initiator dieses Projekts, Julius Kessler, der auch selbst aktiver Juso im Rhein-Lahn-Kreis ist. Wir würden uns freuen, viele junge Menschen aus dem Westerwald an diesem Abend zu sehen! 🙂 Für mehr Infos könnt ihr auch einfach die Website des Jufos...

Koblenz ist (und bleibt) bunt!

Am 21.01.2017 veranstaltete die rechtsextreme ENF-Fraktion einen Kongress in der Rhein-Mosel-Halle in Koblenz. Auch wir Jusos Westerwald beteiligten uns an der Gegen-Demonstration mit dem Motto „Koblenz bleibt bunt“! Mit 6 Jusos aus dem Westerwaldkreis sind wir trotz eisiger Kälte nach Koblenz gefahren, um uns den Rechten in der Rhein-Mosel-Halle klar entgegenzustellen. Auf der zentralen Kundgebung am Hauptbahnhofplatz sprachen unter anderem der DGB-Landesvorsitzende Dietmar Muscheid und unsere rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Veranstalter der Kundgebung war der DGB, und anstatt der erwarteten 500 bis 1000 Menschen, ist in den Medien von 4000 bis 5000 Teilnehmer*innen! Wahnsinn, wie viele bekannte Gesichter mensch auf dieser Kundgebung getroffen hat. Im Anschluss an die Reden am Hauptbahnhofplatz „spazierte“ der Demonstrationszug vor die Rhein-Mosel-Halle, um dort die „Ode an die Freude“ als Zeichen gegen die Rechten zu setzen. Wie sich das angehört hat, könnt ihr Euch hier ansehen und -hören . Alles in allem war die Demonstration eine super organisierte Veranstaltung mit einer riesigen Menschenmasse, die gegen die Rechten Gesicht gezeigt hat! http://jusos-westerwald.de/wp-content/uploads/2016/03/SPD-Video-Koblenz-bleibt-bunt-21.01.17-SD.mp4...

Wir starten neu aufgestellt in den Bundestagswahlkampf

Bei unserer Kreiskonferenz wurde der Fokus auf die anstehende Bundestagswahl im September 2017 gerichtet: Der Kreisvorstand wurde neu gewählt, das Vorsitzenden-Duo David Olberts und Konstantin Wirth steht nun an der Spitze.  Wirges/Westerwald. Die Jusos im Westerwaldkreis beendeten ihr politisches Jahr mit ihrer jährlichen Kreiskonferenz im SPD-Bürgerbüro in Wirges. Turnusmäßig standen die Wahlen des Kreisvorstandes auf dem Plan. Die bisherigen Vorsitzenden Sebastian Stendebach und Thomas Neumann kandidierten nicht erneut für den Vorstand. Für Stendebach endet somit nach 16 Jahren aktiver Juso-Arbeit (davon 8 Jahre als Kreisvorsitzender) ein großes Kapitel seines gesellschaftlichen und parteilichen Engagements. Zufrieden blickte er auf seine lange Zeit als aktiver Juso zurück und machte um seinen Stolz, dass die Jusos im Kreis so gut dastehen, wie wahrscheinlich noch nie, keinen Hehl. Auch Neumann war 6 Jahre aktiver Juso, davon 4 Jahre deren Kreisvorsitzender. Er betonte wiederum, dass man als Jusos immer wieder auf die Eigenständigkeit gegenüber der Mutterpartei Wert legen und bei Differenzen nie klein bei geben sollte. Für beide werden sich neue Aufgaben innerhalb der SPD finden lasssen. Der neu gewählte Kreisvorstand besteht künftig aus dem Vorsitzenden-Duo David Olberts (Härtlingen) und Konstantin Wirth (Meudt). Als stellvertretende Sprecher*innen wurden Jonas Adler (Holler) und Lara Pörtner (Meudt) gewählt; Nico Wussow (Wirges) komplettiert als neuer Schriftführer den geschäftsführenden Vorstand. Tom Wenzelmann (Hachenburg), David Hommel (Rehe), Michael Kettel (Hillscheid) und Sascha Ley (Wirges) gehören dem Vorstand als Beisitzer an. Die neuen Vorsitzenden bedankten sich nochmals bei Neumann und Stendebach für deren hervorragende Arbeit in den letzten Jahren. „Das enorme Engagement, mit dem sie sich den Jusos im Kreis gewidmet haben, ist sicherlich nicht hoch genug einzuschätzen. Eine Juso-Zeit ohne die beiden...